Filament-Sensor

Hi, wir drucken im Moment 7/24 die Corona-Visiere. Dazu haben wir unser Druck-Gut so angepasst und gestapelt, dass wir eine Batch-Prozess-Zeit von gut 9 h haben, was uns Nachtschlaf sichern sollte.

Wir drucken auf Creality CR10S Pro

Mit etwas Entsetzen habe ich festgestellt, dass der im Drucker eingebaute Filamentsensor nicht ausgewertet wird. Das Fila war zu Ende und der Drucker hat tapfer weitergedruckt und so eine halbe Arbeitsperiode verloren.

Was muss ich machen, um dem Repetier-Server den Fila-Sensor anzugewöhnen.

Wir hatten auch gelegentlich das Problem, dass sich das Fila auf der Spule verhaspelt und verklemmt. Dann zerreißt meist der Strang, auch das ist ärgerlich. Hier wäre u.U. mit einem Filament-Strangdrucksensor beizukommen. Ist es denkbar, das man den noch irgendwo elektrisch einschleifen und auswerten könnte?

Dank und Gruß

tango

Comments

  • Filamentsensoren sind so ein Problem für sich. Jede Firmware macht da ihr eigenes ding und manche kennen auch unterschiedliche Lösungen. Grundsätzlich kann man das auf der Firmware oder Drucker Seite lösen. Da er hier nichts gemacht hat kann er es vermutlich nur bei sd karten druck. Bleibt also die server Seite. Die muss aber mitbekommen das filament ausgegangen ist. Dann pausiert der Server und man kann Filament wechseln. Jetzt ist aber die Frage ob er überhaupt was ausgibt und wenn ja was. Mein Anycubic I3 Mega hat auch so einen Sensor. Wenn er aus ist piept er kurz, zeigt es auf seinem Display an aber keine Meldung an den Server. Also Druckt der auch fleißig weiter. Beste lösung ist also wenn firmware was ausgibt dann können wir es dem Server beibringen zu pausieren. Wenn er nichts ausgibt wird es logischerweise Kompliziert.

    Lösungen sind dann Firmware umschreiben und neu aufspielen oder wenn der Drucker an eine Pi hängt die Sensoren am pi zu befestigen und zu überprüfen. Dazu gibt es bereits skript Lösungen, kann man aber auch mit dem im Server eingebauten lua machen. https://www.repetier-server.com/monitoring-plugins/ zeigt beispielsweise wie man pins konfiguriert und abfragen erstellt. So könnte man beispielseise beim wechsel von high auf low ein "@pause" an den Druck schicken - wenn er nicht druckt passiert nichts, wenn er druckt pausiert er. Da muss man sich aber etwas an Elektrnik und Programmieren trauen auch wenn es nicht so kompliziert ist. Fertiges out of filament Beispiel hab ich derzeit leider nicht, muss ich aber wohl mal bald schreiben. Ist eine der wahrscheinlichsten Anwendungszwecke.
  • Danke für die Antwort. Das hört sich nicht so verlockend an. Ist Euch denn eine Firmware bekannt, die man auf diesen Drucker (der ja nicht sooo exotisch ist) aufspielen kann und bei dem das Problem gelöst ist? Alles andere hört sich nach mehr oder weniger intensiven "Erfindungen" an, da hab ich grad gar keinen Nerv dazu.

    Wir drucken mit 5 Druckern rund um die Uhr diese Corona-Shields und ich bin ziemlich am Anschlag.

    Für jede Hilfe dankbar

    Stefan Krüger
  • Also ich habe den Filamentsensor an  X+ (X Max Sensoranschluß ) auf dem Druckerboard (MKS Gen 1.4 ) angeschlossen. 

    dann in der Firmware ( Marlin )  eingestellt dass er den Gcode  M600 benutzt.


    dann zum weiterdrucken in der Konsole vom Repetier-server den Befehl M108 abschicken.


  • Man kan Marlin wohl auch so konfigurieren das er die // action:  Befehle sendet - bin nur nicht sicher ob das erst in V2 drin ist. M600 erkennt der server und sollte auch mit Marlin 1.x klappen.
    Und wenn du schon neu aufspielst aktiviere in config_adv.h noch wait, busy und ok with line number. Erhöht die Stabilität der Kommunikation und hilft bei Kommunikationsfehlern.
Sign In or Register to comment.